Salvete!
Herzlich Willkommen auf der Homepage der Elisabeth-Lebek-Stiftung Lebendiges Latein e.V.!
Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Stiftung, die es sich vornehmlich zur Aufgabe gemacht hat, Schülerinnen und Schüler zu motivieren, sich über den Fachunterricht hinaus mit Latein und der durch Latein vermittelten europäischen Kultur zu beschäftigen. Gefördert werden sollen Schülerinnen und Schüler, die auf dem Gebiet der lateinischen Sprache und Literatur außergewöhnliche Leistungen erbringen.
Wir möchten Ihnen die Möglichkeit geben, sich insbesondere über die Ziele der Stiftung sowie über die von der Stiftung unterstützten Wettbewerbe zu informieren.
Kennenlernen können Sie auch die Personen, die mit der Stiftung sowie dem Förderverein verbunden sind, allen voran die Namensgeberin und Gründerin der Stiftung, Elisabeth Lebek, sowie die Mitglieder des Vorstandes.
Vorstellen möchten wir Ihnen auch einige der Preisträgerinnen und Preisträger, die von der Elisabeth-Lebek-Stiftung ausgezeichnet wurden. Vielleicht mögen Sie auch gedanklich eine Reise zu antiken römischen Stätten des Imperium Romanum unternehmen; die von Schülerinnen und Schülern verfassten Reisberichte laden hierzu ein.
Nicht zuletzt möchten wir Sie noch hinweisen auf unseren Förderverein. Die Struktur der Stiftung als Förderverein ermöglicht es Mitgliedern über die finanzielle Unterstützung hinaus, die Stiftung aktiv mitzugestalten und Projektideen einzubringen. Informationen zu Möglichkeiten Ihrer Unterstützung finden Sie hier.
Sollten Sie Fragen oder Anregungen haben, können Sie auf diesem Weg
Julius Kaiser, Preisträger des Certamen Carolinum 2025, stellt sich vor
Mihi nomen est Julius Kaiser, ego sum natus XVIII annos et apud certamen carolinum anno MMDCCLXXVIII AUC præmio sum adfectus societatis, quæ nominatur Elisabeth-Lebek-Stiftung.
Ingressus sum studium linguæ Latinæ sexta classi gymnasii, quod antiquis temporibus semper eram excitatus cupiveramque plura de iis rebus cognoscere. In altissimis classibus gymnasii inter felices fui, qui cursui provecto linguæ Latinæ interesse possent. Nobis a magistra nostra certioribus de certamine carolino factis interfuerunt duo discipuli nostri cursus primae certaminis parti. In secunda ultimaque parte certaminis mihi occasio data est paulum de Silio Italico poeta loqui, qui nimis est ignotus et despectus, ut fert mea opinio. Ob hanc oratiunculam sum a iuroribus adfectus præmio provectionis illius societatis, quæ nominatur Elisabeth-Lebek-Stiftung; praemio utar ad Vesuvium montem et Pompeiios visitandos. Diebus illis, quos Aquis Granni egi, conversationibus cum aliis certatoribus valde sum delectatus. Latine loquendi arte non solum iam longe studio gaudioque adfectus sum, sed etiam rarissime ea sum fruitus, nunc ergo gaudeo, quod inter certatores tales Latine loquentes mecumque Latine sermonicari volentes inveni.
Officio publico in schola elementaria perfecto versaturus sum prorsus in Latina lingua rebusque historicis in universitate, ut fiam magister harum rerum.

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Wechsel im Vorstand der Stiftung vollzogen
Nachdem am 09.September 2025 Dr. Barbara Kowalewski und Alexander Weber zu den neuen Vorsitzenden der Elisabeth-Lebek-Stiftung Lebendiges Latein e.V. von der Mitgliederversammlung des Fördervereins gewählt worden sind, wurde am 03.Dezember 2025 der Wechsel im Vorstand der Stiftung durch Unterschriften und notarielle Beglaubigung vollzogen. Die beiden Vorsitzenden freuen sich auf die neue Aufgabe und die anstehenden Projekte im Jahr 2026.
Preisträger der Elisabeth-Lebek-Stiftung beim Certamen Carolinum 2025
Auch in diesem Jahr konnte die Elisabeth-Lebek-Stiftung wieder einen Finalisten des Certamen Carolinum – Landesschülerwettbewerb Alte Sprachen NRW auszeichnen. Das Finale des diesjährigen Certamen Carolinum, das traditionellerweise am Kaiser-Karls-Gymnasium in Aachen ausgetragen wird, fand statt vom 20. bis 23. November 2025. Dieses Mal bestand der Wettbewerb aus zwei Runden: wahlweise einer mehrstündigen Latein- oder Griechischklausur, die eine Übersetzung sowie eine Interpretation verlangte, sowie einem Vortrag zu einem selbständig gewählten Thema mit anschließendem Colloquium. Die Lateinklausuren widmeten sich der Frage „Woher kommen Ungerechtigkeiten? (Auszüge aus Cicero de officiis I 23-26) für die Jahrgangsstufe Q1 bzw. „Wozu ist der Mensch geschaffen? (Seneca de ira I 5) für die Jahrgangsstufe EF. In der Endrunde beschäftigten sich die Teilnehmenden z.B. mit der Bedeutung der Musik in Quintilians Institutio oratoria, dem Schicksal der Verginia in Titus Livius‘ Ab urbe condita, Auszügen aus Iuvenals Satiren und der Frage nach dem freien Willen in De rerum natura des Lukrez.

Mit dem Preis der Elisabeth-Lebek-Stiftung wurde der Abiturient Julius Kaiser vom Albertus-Magnus-Gymnasium in Bergisch Gladbach geehrt. Er widmete sich der Frage: Silus Italicus – postremusne bonorum poetarum? Herr Kaiser legte mit großer Leidenschaft dar, warum Silus Italicus im Gegensatz zur Meinung bedeutender Literaturwissenschaftler als äußerst lesenswerten Autor angesehen werden könne. Auch durch seine Fähigkeit des aktiven Lateinsprechens beeindruckte er die Jury sehr. Er durfte sich über ein Preisgeld in Höhe von 1200€ freuen. Der Preis, der im Rahmen eines Festaktes in der Aula Carolina überreicht wurde, soll es ihm ermöglichen, das archäologischen Erbe der Römer „in situ“ zu erkunden. Wir sind gespannt auf seinen Reisebericht und freuen uns darüber, dass Herr Kaiser bereits sein Lateinstudium an der Universität Köln begonnen hat.
Paul Meling, Preisträger des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen Solo Plus 2025, stellt sich vor
Mein Name ist Paul Meling, ich bin 17 Jahre alt und lebe in Bamberg. Auf den Bundeswettbewerb Fremdsprachen hat mich meine Lateinlehrerin aufmerksam gemacht. Durch sie veranlasst habe ich in der zehnten Klasse das erste Mal an dem Bundeswettbewerb Fremdsprachen Solo teilgenommen, woraufhin ich prompt ins Bundesfinale gekommen bin. Dort durfte ich viele neue Menschen aus ganz Deutschland kennenlernen, was mich auch zu einer zweiten Teilnahme motiviert hat.
Antike Mischwesen und moderne Gentechnik – eine Übersetzung des Aristoteles als Grundlage der Interpretation – Donald John Trump als ein zweiter C. Iulius Caesar – Liebe und Rollenbilder bei Ovid und bei uns heute
Sie haben richtig gelesen: ein vielfältiges Angebot unterschiedlichster Vorträge ließ beim Certamen Franckianum 2024/2025 in seinem 29. Jahr eine große Vorfreude auf die Endrunde im Oberstufenwettbewerb entstehen.
Doch bevor ich zum Wettbewerb der „Großen“ komme, lassen Sie mich zuerst einen Blick auf die Wettbewerbe der Unterstufe und der Mittelstufe werfen – auch hier haben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer große Mühe gegeben und tolle Arbeiten eingereicht.
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