Ich bin Finn Schünemann, 17 Jahre alt und wohne in Sulingen (zwischen Bremen und Hannover). Derzeit besuche ich die 12. Klasse des Gymnasiums Sulingen und werde dort voraussichtlich nächstes Jahr mein Abitur ablegen – unter anderem auch mit Latein als Prüfungsfach.
Latein habe ich in der sechsten Klasse als zweite Fremdsprache gewählt, zunächst ohne Vorkenntnisse. Ich habe mir damals vor allem erhofft, dort meine Präferenz für logisches und strukturiertes Lernen - wie in den Naturwissenschaften – wiederzufinden. Und genau das hat sich bestätigt: Mit den Jahren wurde mein Interesse für Latein immer größer, wodurch ich in der achten Klasse auf Rat meiner damaligen Lateinlehrerin das erste Mal am Bundeswettbewerb Fremdsprachen teilgenommen habe. In den folgenden Jahren habe ich erneut am Wettbewerb teilgenommen, und dort zum Beispiel in der zehnten Klasse einen dritten Preis in Niedersachsen erlangt.
In der Oberstufe nahm ich dann am SOLO Plus Wettbewerb mit den Sprachen Latein und Englisch teil, und konnte damit in diesem Jahr den Sonderpreis für Latein der Elisabeth-Lebek-Stiftung gewinnen, was mich sehr gefreut hat. Den großartigen Reisegutschein werde ich voraussichtlich im Sommer nach dem Abitur nutzen, um wahrscheinlich nach Italien (und eventuell Griechenland) zu reisen und neben gutem Essen auch einige historische Orte sowie Sehenswürdigkeiten zu erkunden, um noch mehr über die (antike) römische Geschichte und Kultur hautnah zu erfahren.
Danach habe ich vor, Wirtschaftsinformatik zu studieren - ein Bereich, der in seiner strukturierten und analytischen Herangehensweise viele Ähnlichkeiten zum Übersetzen lateinischer Texte aufweist.

Ich bin Pia Monz, 19 Jahre alt, und ehemalige Preisträgerin der Elisabeth-Lebek-Stiftung.
Meine ersten Berührungspunkte mit der lateinischen Sprache hatte ich durch meinen Vater, der Lateinlehrer ist. Auf dem Gymnasium Marienberg in Neuss wurde meine Begeisterung dafür gut gefördert und ich nahm in der Mittelstufe gleich mehrfach erfolgreich am Bundeswettbewerb Fremdsprachen SOLO Latein teil, was die Elisabeth-Lebek-Stiftung jeweils mit einem Geldpreis honorierte.
2022 durfte ich als Landessiegerin in Latein auch am bundesweiten Fremdsprachenturnier teilnehmen, bei dem ich einige gute Kontakte zu anderen Sprachbegeisterten knüpfen konnte.
Nach diesen Erfolgserlebnissen nahm ich 2023 am Certamen Carolinum - Landesschülerwettbewerb Alte Sprachen NRW teil. Nach einer Facharbeit zu Senecas Verhältnis zum Tod und einer Übersetzungsklausur hielt ich, schon lange politisch interessiert, im Finale einen Vortrag über Ciceros idealen Staatsmann und die Verantwortung heutiger Politikerinnen und Politiker. Diesen Beitrag zeichnete die Elisabeth-Lebek-Stiftung mit einem großzügigen Reisepreis aus. Im vergangenen Herbst konnte ich damit eine Rundreise durch England machen, die mich unter anderen bis an den Hadrianswall geführt und bleibende Erinnerungen hinterlassen hat.
Auch durch meine Vorbereitung auf das Certamen Carolinum inspiriert habe ich im Anschluss an mein Abitur ein Freiwilliges Soziales Jahr im politischen Bereich absolviert, bevor ich 2025 mein Physikstudium an der RWTH Aachen begonnen habe.

Mihi nomen est Julius Kaiser, ego sum natus XVIII annos et apud certamen carolinum anno MMDCCLXXVIII AUC præmio sum adfectus societatis, quæ nominatur Elisabeth-Lebek-Stiftung.
Ingressus sum studium linguæ Latinæ sexta classi gymnasii, quod antiquis temporibus semper eram excitatus cupiveramque plura de iis rebus cognoscere. In altissimis classibus gymnasii inter felices fui, qui cursui provecto linguæ Latinæ interesse possent. Nobis a magistra nostra certioribus de certamine carolino factis interfuerunt duo discipuli nostri cursus primae certaminis parti. In secunda ultimaque parte certaminis mihi occasio data est paulum de Silio Italico poeta loqui, qui nimis est ignotus et despectus, ut fert mea opinio. Ob hanc oratiunculam sum a iuroribus adfectus præmio provectionis illius societatis, quæ nominatur Elisabeth-Lebek-Stiftung; praemio utar ad Vesuvium montem et Pompeiios visitandos. Diebus illis, quos Aquis Granni egi, conversationibus cum aliis certatoribus valde sum delectatus. Latine loquendi arte non solum iam longe studio gaudioque adfectus sum, sed etiam rarissime ea sum fruitus, nunc ergo gaudeo, quod inter certatores tales Latine loquentes mecumque Latine sermonicari volentes inveni.
Officio publico in schola elementaria perfecto versaturus sum prorsus in Latina lingua rebusque historicis in universitate, ut fiam magister harum rerum.

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Mein Name ist Paul Meling, ich bin 17 Jahre alt und lebe in Bamberg. Auf den Bundeswettbewerb Fremdsprachen hat mich meine Lateinlehrerin aufmerksam gemacht. Durch sie veranlasst habe ich in der zehnten Klasse das erste Mal an dem Bundeswettbewerb Fremdsprachen Solo teilgenommen, woraufhin ich prompt ins Bundesfinale gekommen bin. Dort durfte ich viele neue Menschen aus ganz Deutschland kennenlernen, was mich auch zu einer zweiten Teilnahme motiviert hat.
Ich bin Gerald Schmittinger, 21 Jahre alt, und ehemaliger Preisträger der Elisabeth-Lebek-Stiftung.

Meine ersten Berührungspunkte mit Latein hatte ich schon in meiner Grundschulzeit: Mein Opa war Lateinlehrer, und seine Erzählungen weckten meine Neugier für die Sprache. Schon früh erlernte ich von ihm die lateinische Grammatik und beschäftigte mich mit seiner Hilfe später auch mit lateinischer Literatur, wie mit Auszügen aus Caesars De bello Gallico oder Ovids Metamorphosen.
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