Foto von Frau Elisabeth Lebek

Gründerin und Namensgeberin der Stiftung ist Elisabeth Lebek. Sie wurde im Jahr 1938 in Hamburg als Elisabeth Hahn geboren und ist seit 1964 mit dem späteren Univ.-Prof. für Klassische Philologie und Nebendisziplinen Dr. Wolfgang Dieter Lebek verheiratet. Aus der Ehe gingen zwei Töchter hervor. 

Tief geprägt wurde Elisabeth Lebek durch ihre Erfahrung im Zweiten Weltkrieg. Infolge des Luftangriffs der Alliierten erlitt sie 1943 den Verlust ihres Elternhauses in der Hansestadt Hamburg, 1945 verstarb ihr Vater im Krieg. Es folgten nachkriegsbedingt schulische Wanderjahre. 

1957 legte sie in Hamburg ihr Abitur ab und studierte im Anschluss bis 1962 die Fächer „Klassische Philologie“ (Latein und Altgriechisch) sowie Romanistik (Französisch und Italienisch) an den Universitäten in Hamburg und Köln. Mehrmonatige Sprachreisen führten sie nach Genf und Paris. 1962 legte sie in Köln ihr Erstes Staatsexamen in Latein und Französisch ab, 1964 folgte das Zweite Staatsexamen.

Nach ihrer Tätigkeit als Studienrätin in Sterkrade schied sie 1965 familiär bedingt aus dem Schuldienst aus. Es folgten Lebensstationen in München, Berlin, Washington D.C. (hier Mitglied des Board of Education einer Schule) sowie Los Angeles. 1980 trat sie am Friedrich-Wilhelm-Gymnasium in Köln wieder in den Schuldienst ein. Dort übernahm sie die vorbereitende Betreuung von Schülerinnen und Schülern zu den Landes- und Bundeswettbewerben im Fach Latein, bei denen sie auch als Prüferin und Jurymitglied tätig war.

2003 wurde Elisabeth Lebek nach einer erfüllten Schullaufbahn als Studiendirektorin pensioniert. Danach widmete sie sich dem Studium des Arabischen und des Persischen an der Universität zu Köln. Bis 2018 war sie als Dozentin für Latein und generell für Literatur an der ,,Sommerakademie für hochbegabte Schülerinnen und Schüler in der Region / Hochbegabtenstiftung der Kreissparkasse Köln" tätig. 

Von 1995 bis 2025 hatte sie den Vorsitz der Elisabeth-Lebek-Stiftung Lebendiges Latein e.V. inne.